Über mich.
Mein Weg. Meine Vision.
Hi, ich bin Kristina.
Ich bin hier, um dich zu begleiten, damit du deinen eigenen Trauerweg finden und gleichzeitig in Verbindung zu dir selbst und deinen Liebsten bleiben kannst – auch über den Tod hinaus.

Mein Weg
Ich freue mich, dass du hier bist. Vielleicht hat dich deine Seele genau hierher geführt – an einen Ort, an dem du mit deiner Trauer nicht mehr allein bist.
Wahrscheinlich geht es dir gerade ähnlich, wie es mir 2022/23 erging, als ich meinen Papa nach einer unheilbaren Krebserkrankung ins Jenseits begleiten musste.
Du bist also nicht allein mit deinen Sorgen, Ängsten und Gedanken. Ich weiß, wie sich dieser Weg anfühlt – und ich bin hier, um dich dabei zu begleiten und zu unterstützen.
Die Herausforderungen in den 20ern
Ich war 25, als mein Papa die Diagnose unheilbarer Krebs bekam. Kurz darauf trennte sich mein damaliger Freund nach fast fünf Jahren Beziehung, und nur wenige Wochen später trat ich eine neue Arbeitsstelle an, die ich schon vor der Diagnose zugesagt hatte.
Auch ohne solch einschneidende Erlebnisse sind die 20er – wie ich finde – ohnehin schon eine herausfordernde Zeit. Eine Phase, in der man sich selbst finden, seinen Platz im Leben suchen und herausfinden möchte, wer man eigentlich ist. Doch durch die Krankheit meines Papas wurde alles noch einmal ganz anders – intensiver, schmerzhafter, existenzieller.
"Die Hoffnung stirbt zuletzt" war mein Motto
Auch wenn die Prognose von Anfang an nicht gut war, habe ich bis zum Schluss an ein Wunder geglaubt – leider kam es nicht.
Wir haben meinen Papa fast genau ein Jahr begleitet: etwa fünf Monate davon im Krankenhaus, mit Unterbrechungen, und den Rest zuhause – unterstützt von einem palliativen Pflegedienst.
Der Moment, der alles verändert hat
Nach seinem Tod litt ich unter Panikattacken und Depressionen. Ich hatte das Gefühl, mein Leben und meinen Alltag nicht mehr im Griff zu haben. Also beschloss ich, mir Hilfe zu suchen – doch das war viel schwieriger, als ich dachte.
Ich stand monatelang auf Wartelisten für einen Therapieplatz, suchte online nach Kursen, Gruppen oder Coaches, aber fand nichts, was wirklich zu mir passte oder sich richtig anfühlte.
Als ich irgendwann spürte, dass der Abschied näher rückte, fragte ich beim Pflegedienst nach:
„Was passiert eigentlich, wenn es soweit ist? Sind wir dann allein oder gibt es jemanden, der uns in diesem Moment begleitet?“
Die Antwort traf mich tief: Es gäbe leider zu wenige Trauerbegleiter:innen oder Psycholog:innen in der Umgebung, und niemand könne in einem solchen Moment da sein. Man solle sich melden, wenn es vorbei ist, dann würde ein Arzt kommen.
Zum Glück war es damals noch nicht so weit – aber diese Aussage hat sich in mein Herz eingebrannt. In diesem Moment habe ich mir geschworen:
Sobald ich wieder Kraft habe, möchte ich mich dafür einsetzen, dass niemand mit seiner Trauer allein bleiben muss.
Mir wurde klar, wie dringend es Angebote braucht, die schnell zugänglich, einfühlsam und nahbar sind – und die zeigen, dass man auch über den Tod hinaus verbunden bleiben kann. Denn Liebe, Nähe und Verbindung enden nicht mit dem letzten Atemzug. Sie verändern nur ihre Form.
Mein Weg & meine Vision
Nach meiner eigenen Trauererfahrung wurde mir bewusst, wie wertvoll echte Begleitung in dieser Zeit ist – jemand, der zuhört, versteht und einfach da ist. Diese Erfahrung hat mich tief geprägt. Einige Zeit später habe ich meinen Job im Marketing gekündigt und mich entschieden, meinem Herzen zu folgen: Ich habe eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin gemacht, um Menschen auf ihrem ganz eigenen Weg durch die Trauer liebevoll unterstützen zu können.
Ich glaube fest daran, dass die Verbindung zu einem geliebten Menschen nicht mit dem Tod endet. Sie verändert sich – aber sie bleibt spürbar. Es ist möglich, diese Verbindung bewusst wahrzunehmen, Zeichen zu erkennen und auf eine neue Art in Beziehung zu bleiben. Diese Haltung prägt meine gesamte Arbeit und meinen Weg.
Meine Vision ist es, dass niemand mit seiner Trauer allein bleiben muss – besonders in Regionen, in denen es kaum Unterstützung gibt. Jeder Mensch, der sich Begleitung wünscht, sollte sofort Hilfe bekommen können, nicht erst nach Monaten. Deshalb liegt mein Fokus auf digitalen Angeboten und Online-Trauerbegleitung, um überall da zu sein, wo du gerade bist.
Was mir besonders am Herzen liegt:
Gerade wir jungen Menschen haben unser Leben noch vor uns – mit all seinen Möglichkeiten, Hoffnungen und Veränderungen. Ich wünsche mir, dass jede:r, der einen Verlust erlebt hat, einen eigenen, liebevollen Umgang mit der Trauer findet und den Mut spürt, den eigenen Weg weiterzugehen – verbunden mit der verstorbenen Person und mit sich selbst.
Ganz viel Liebe, Hoffnung und Kraft an dich
Deine Kristina
Meine Werte im Leben und in der Trauerbegleitung
Verbundenheit
Liebe
Dankbarkeit
Freiheit
Spiritualität
